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Schimmelbefall
vorbeugen

Vor allem moderne, luftdichte Gebäude nach der aktuellen Energieeinsparverordnung machen ein häufiges und gezieltes Lüften notwendig. Geschieht dies nicht, bleibt Feuchtigkeit in der Raumluft, schlägt sich als Kondenswasser nieder und schafft damit ideale Voraussetzungen für das Wachstum von Schimmel und Bakterien.

Stockflecken, Korrosion und ein muffiger Geruch wären weitere Folgen.

Auch im Keller

Kühle Kellerräume (Altbau) sollten im Sommer möglichst wenig gelüftet werden. Da warme Sommerluft viel Feuchtigkeit enthalten kann und diese an den kalten Oberflächen kondensieren würde, ist es sinnvoll, den Keller nur dann zu lüften, wenn die Temperatur draußen ähnlich der Kellertemperatur ist.

So lange sollten Sie lüften

Um einen Luftwechsel zu erzielen, sind unterschiedliche Mindestlüftungszeiten notwendig. 1 bis 5 Minuten Durchzug, 10 bis 15 Minuten ein offenes Fenster und 45 bis 90 Minuten ein angekipptes Fenster Durch einen Luftfeuchtigkeitsmesser (Hygrometer) ist sicherzustellen, dass die relative Luftfeuchtigkeit im Raum nicht über 60% steigt

Zuviel Feuchtigkeit

Vieles von dem, was wir jeden Tag tun, verursacht Feuchtigkeit: kochen, putzen, abwaschen, atmen, schwitzen, duschen, Wäsche trocknen, Blumen gießen. Wenn dabei das Klima in Ihrer Wohnung im Gleichgewicht bleiben und die Gefahr der Schimmelbildung auf ein Minimum reduziert werden soll, muss die eingebrachte Feuchtigkeit durch regelmäßiges Lüften abgeleitet werden. Ein vollständiger Luftwechsel dauert – je nach Größe der Wohnung – bis zu einer Stunde. Auf keinen Fall sollten Kippfenster bei kühler Witterung ständig offen gelassen werden: dadurch kühlt die Fensterlaibung um das Fenster herum sowie die Möbel stark ab, was unter Anderem einen deutlichen Anstieg der Heizkosten zur Folge hat.

Um die relative Raumluftfeuchte während der Heizperiode möglichst gering zu halten, muss die Wohnung auch in der kalten Jahreszeit mit vollständig geöffneten Fenstern gelüftet werden. Keine Angst vor Auskühlung: die Frischluft erwärmt sich in Innenräumen sehr schnell.

  • Von innen beschlagene Fenster sind immer ein Hinweis auf ein zu feuchtes Innenklima. Sofort lüften!
  • Kippfenster bei kühler Witterung nicht ständig offen stehen lassen!
  • Küche und Bad immer gut lüften – dabei die Türen geschlossen halten, damit sich die besonders hohe Luftfeuchtigkeit dieser Räume nicht in der gesamten Wohnung ausbreiten kann!
  • Die Wohnung – inklusive Schlafzimmer – wegen des Risikos von Kondenswasserbildung niemals auskühlen lassen!
  • Die Türen zwischen kalten und warmen Räumen immer geschlossen halten! Möbel nicht direkt an die Außenwände stellen!

Feuchtigkeit trotz richtigen Lüftens? Sollte Ihre Wohnung trotz ausgiebigen Lüftens immer noch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen, könnten auch ein verdeckter Rohrbruch, bautechnische Mängel oder – in Neubauten – Restfeuchte die Ursache dafür sein.